Fernmeldewesen

Als Fernmeldewesen, auch Telekommunikation genannt, wird der Austausch von Informationen und Daten über eine räumliche Distanz hinweg bezeichnet. Damit zwischen Absender und Empfänger eine Nachricht übertragen werden kann, wird ein Medium oder Kommunikationsmittel benötigt, das die Information transportiert. Telekommunikation bezeichnet somit den gesamten technischen Vorgang des Aussendens, Übermittelns und Empfangens von Daten oder Signalen mittels Telekommunikationsanlagen. Damit ist jedoch nicht nur die elektronische Kommunikation, sondern jede Art der Informationsübermittlung gemeint. Der Begriff „Fernmeldewesen“ wird heutzutage nur noch selten gebraucht, geläufiger sind „Telekommunikation“ oder „Information und Kommunikation“.

Fernmeldungen gab es schon sehr früh. Boten und Kuriere überbrachten bereits in der Antike mündliche und schriftliche Nachrichten, auch Rauchzeichen und Trommelsignale zählen zur Telekommunikation. Die ersten Arten der elektronischen Telekommunikation waren Telegrafie und Telefonie. Mit der Entwicklung des Internets wurde das Fernmeldewesen revolutioniert. E-Mail, Fax und Mobiltelefon trieben die digitale Revolution weiter voran.

Es gibt zwei Arten der Telekommunikation. Bei der asynchronen werden Nachrichten aufgezeichnet, zum Empfänger transportiert und dort nach kurzer zeitlicher Verzögerung aufgenommen. Beispiele hierfür sind E-Mail, Brief oder Anrufbeantworter. Für die synchrone Telekommunikation benötigt man eine wechselseitige Kommunikationsverbindung, die einen direkten Kontakt zwischen Absender und Empfänger ermöglicht. Dazu zählen unter anderem Telefonie, Videokonferenzen oder Chatten über das Internet.

 

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