Addons (add = engl. für erweitern), auch Add-ons geschrieben, sind Erweiterungen für unterschiedlichste Programme, die entwickelt wurden, um ihre Funktionalität zu verbessern und/oder zu personalisieren. Addons versehen Hard- oder Softwareanwendungen mit zusätzlichen Modulen, die auf die jeweilige Anwendung installiert und jederzeit wieder deinstalliert werden können. In der Regel werden Addons vom selben Hersteller angeboten, der auch das Hauptprogramm bereitstellt.

Besonders bekannte Beispiele für Addons sind Browser-Erweiterungen, wie zum Beispiel Adblocker, die ungewünschte Werbung und Pop-ups auf Webseiten unterdrücken. Webbrowser-Addons sind meist kostenlos und lassen sich einfach über den integrierten Manager verwalten.

Auch im Bereich Business-Software werden Addons angeboten, die das Softwaresystem zum Beispiel im Dokumentenmanagement oder Personalmanagement um praktische Funktionen ergänzen. Diese sind in der Regel kostenpflichtig, weshalb viele Softwarelösungen so aufgebaut sind, dass der Kunde sich die gewünschten Module selbst zusammenstellen kann.

Addons sind optionale Module, weshalb das Hauptprogramm auch ohne sie problemlos funktioniert. Damit unterscheiden sie sich von sogenannten Addins: Diese greifen stark in die Software-Struktur ein und können daher kaum einzeln entfernt werden, ohne das Hauptprogramm zu beeinträchtigen.

Bei Addons handelt es sich nicht um separate Programme, sondern um Unterprogramme, die speziell für eine bestimmte Anwendung geschrieben wurden. Im Gegensatz dazu ist ein Plugin ein separates Programm, das über Schnittstellen mit der Hauptanwendung zusammenarbeitet. So funktionieren Browser-Plugins wie der Windows-Mediaplayer oder der Adobe Reader auch selbstständig, ohne den Browser.

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